Zurück Seit jeher, aber heute noch mehr als früher, entdeckt man manipulierte, gepanschte, gefälschte oder sogar nachgemachte Weine. Der explosionsartige Preisanstieg bei den Grand Crus steht in direktem Zusammenhang mit Betrugsfällen aller Art. Im 17. Jahrhundert wurden Weißweine aus der Region Paris mit Teinturier-Weinen gemischt, um Burgunder herzustellen. In jüngerer Zeit sind die Verdünnung von Weinen, übermäßige Chaptalisierung und, wie zuletzt, die Zugabe von synthetischem Glycerin, um den Wein weich und rund zu machen, nur einige Beispiele dafür. Glücklicherweise ermöglichen es ausgefeilte Analyseverfahren heute, alle Stoffe, die betrügerisch oder versehentlich in den Wein gelangt sind, genau nachzuweisen.