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Definition: Champagner – mehr

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Das Institut national de l'origine et de la qualité (INAO) hat im März 2008 grünes Licht für die Aufnahme von etwa vierzig neuen Gemeinden in das begehrte Anbaugebiet „Champagne” gegeben. Diese Maßnahme soll der weltweit steigenden Nachfrage nach diesem festlichen Getränk gerecht werden. Die Parzellen der neuen Gemeinden werden erst 2015, nach Ablauf der Einspruchsfristen der öffentlichen Untersuchungen, endgültig festgelegt. Dann muss man noch weitere sechs Jahre warten, bevor man den ersten „neuen” Champagner entkorken kann. Denn es dauert drei Jahre, bis die Reben zu tragen beginnen, und dann noch einmal drei Jahre im Keller für die Weinbereitung und Reifung des Champagners.

Das derzeitige Anbaugebiet (2008) erstreckt sich über 319 Gemeinden mit einer Fläche von 33'500 ha (zum Vergleich: Die Schweizer Rebfläche beträgt 15'014 ha und die des Bordelais 121'496 ha). Das Anbaugebiet wird künftig 357 Gemeinden umfassen, also etwa vierzig mehr.

Hier die Liste der neuen Gemeinden:

Im Departement Aisne (02): Marchais-en-Brie.

Im Departement Aube (10): Arrelles, Balnot, Bosancourt, Bouilly, Etourvy, Fontvannes, Javernant, Laine-aux-Bois, Macey, Messon, Prugny, Saint-Germain-L'Épine, Souligny, Torvilliers und Villery.

Im Departement Marne (51): Basilieux-lès-Fismes, Blacy, Boissy-le-Repos, Bouvancourt, Breuil-sur-Vesle, Bussy-le-Repos, Champfleury, Courlandon, Courcy, Courdemanges, Fismes, Huiron, La Ville-sous-Orbais, Le Thoult-Trosnay, Loivre, Montmirail, Mont-sur-Courville, Péas, Romain, Saint-Loup, Soulanges und Ventelay.

In der Haute-Marne (52): Champcourt und Harricourt.

Derzeit können jährlich maximal 400 Millionen Flaschen produziert werden. Die Überarbeitung des Anbaugebiets erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Champagner weltweit immer erfolgreicher wird: 2007 wurde mit 338,7 Millionen Flaschen ein neuer Rekord erzielt, gegenüber 321,6 Millionen im Jahr 2006. Dieses Wachstum ist vor allem auf den Erfolg dieses Schaumweins zurückzuführen, der im Ausland als Symbol für die französische Gastronomie gilt.