Zurück Zubereitung auf der Basis von süßem Fruchtsaft, der in einem Kessel bei kontrollierter Hitze ohne Umrühren mindestens 24 Stunden lang gekocht wird. Die üblicherweise verwendeten Früchte sind Äpfel, Birnen und auch Trauben. Da das Synonym „vin cuit” (gekochter Wein) lautet, könnte man meinen, dass dieser Begriff von den verwendeten Trauben stammt. Allerdings findet man die Spuren dieser bäuerlichen Tradition nicht in den Weinbaugebieten. In der Schweiz wird die Raisinée am Fuße des Jura, im Gros-de-Vaud, im Kanton Freiburg hergestellt. Diese von den Bauern geschätzte Zubereitung ist eine Möglichkeit, unverkaufte, überreife oder leicht beschädigte Früchte zu verwerten. Raisinée ist ein echtes Fruchtkonzentrat und mehrere Jahre haltbar. Es hat einen hohen Nährwert. Es wird wie die Marmelade von früher auf Brot oder in Kuchen verwendet und ist eine Delikatesse. In jüngerer Zeit hat die Begeisterung für regionale Produkte diese Tradition wiederbelebt. Im Oktober organisieren die Produzenten zahlreiche Raisinée-Nächte. Siehe Vin cuit.