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Dieser Begriff, der speziell im nördlichen Rhonetal verwendet wird, bezeichnet stark verwitterte und brüchige Granitböden in den Appellationen Hermitage, St-Joseph und Cornas. Die „Gores” besiedeln eher die unteren Hanglagen, während die harten Granite die oberen Hanglagen besetzen. Diese dunklen Böden speichern die Wärme, sind durchlässig und leiten überschüssiges Wasser ab; sie sind karg und verhindern, dass die Syrah-Traube zu viel Ertrag bringt.
In Verbindung mit den sehr steilen Hängen dieser Regionen begünstigen sie eine langsame, aber intensive Reifung der Rebsorte, die so reife und fein aromatische Weine hervorbringt. Die kräftigen Tannine der Syrah erhalten unter diesen Bedingungen eine schöne Geschmeidigkeit. Ein perfektes Beispiel für die mythische Verbindung zwischen Granit und Syrah.