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José Vouillamoz, Doktor der Naturwissenschaften an der UNINE und Experte für die DNA von Rebsorten, hat kürzlich entdeckt, dass es noch einige wenige Rebstöcke dieser autochthonen Sorte gibt.
Im Rahmen seiner Forschungen hatte er in den Medien eine Anzeige veröffentlicht, in der er Weinbergbesitzer aufforderte, Proben von ungewöhnlichen oder unbekannten Rebsorten oder Reben einzusenden. So führte eine Probe unter den rund sechzig eingegangenen zu einer originellen und sehr interessanten Entdeckung.
Der Molekularbiologe konnte nachweisen, dass die Diorre aus einer natürlichen Kreuzung zwischen der Rèze und einer anderen, unbekannten und ausgestorbenen Rebsorte hervorgegangen ist, deren Morphologie ein wenig an den Chasselas erinnert. Die Diorre-Probe wurde ihm von Germain Héritier geschickt, einem Winzer aus Savièse, der, fasziniert von den unkultivierten Pflanzen, die an einer Weinbergmauer wuchsen, sie dem Forscher vorlegte. Diese 1946 oder 1947 wiederaufgebaute Mauer umschloss bereits diese Rebstöcke, die zur Verstärkung des Bauwerks dienten. Da sie seit Jahrzehnten nicht mehr bearbeitet worden waren, befanden sie sich aufgrund von Pilzkrankheiten in einem erbärmlichen Zustand.
Seit einigen Jahren jedoch konnten die beiden Diolle-Reben dank der Behandlung mit dem Hubschrauber, die weniger präzise ist als die manuelle Arbeit, einige weiße Trauben hervorbringen, die niemand kannte, bis José Vouillamoz den Stammbaum der Beeren erstellte. Eine Recherche in alten Ampelographie-Handbüchern ergab genaue Beschreibungen der Diolle, die nun in die Liste der autochthonen Rebsorten des Wallis aufgenommen werden kann.
Quelle für den vollständigen Artikel und die Arbeiten der Forscher: